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Tradition: Jede Zurechtweisung von Sünde ist falsch 

Wahrheit: Sünde zurechtweisen - ja; den Charakter richten - nein! 

Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! 2.Tim 4,2 Rev. Elb.

Der Gemeinde in ihrer Eigenschaft als Organisation hat der Herr eine Verantwortung für jedes einzelne Mitglied auferlegt. Die Gemeinde hat die Pflicht, jene, die in Sünde fallen, zu warnen, zu unterweisen und, falls möglich, zurechtzubringen. „"Überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre", sagt der Herr. Verfahre gewissenhaft mit jeder Missetat; warne jeden, der in Gefahr schwebt; lass nicht zu, dass jemand sich selbst belügt; nenne die Sünde beim Namen; verkündige, was Gott über die Lüge, übers Sabbat­brechen, Stehlen, Abgötterei und jedes andere Übel gesagt hat. „Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben." Gal 5,21 Wenn sie aber in Sünde beharren, wird das Urteil, das du ihnen aus der Heiligen Schrift erklärt hast, im Himmel über sie gesprochen werden. Indem sie die Sünde wählen, verstoßen sie Christus. Die Gemeinde muss zeigen, dass sie deren Taten weder gutheißt noch duldet, sonst entehrt sie selbst ihren Herrn. Sie muss über die Sünde das Gleiche sagen wie Gott ... DA 805,806   (LJ 807)

Wir sind genauso verantwortlich für das Böse, das wir bei andern durch unsere Autorität als Eltern oder Prediger hätten verhindern können, als hätten wir es selbst getan. PP 578 (PP 560)

Rede und ermahne und weise zurecht mit aller Autorität. Tit 2,15 KJ

Bringe das Zeugnis so deutlich, wie es im Wort Gottes steht. Lass dein Herz dabei von dem erwärmenden, belebenden Einfluss seines Geistes erfüllt sein, voller Mitgefühl und Sehnsucht nach Seelen dann wird die Arbeit in Gottes Gemeinde Erfolg haben. IT 383

Der Vorläufer der ersten Ankunft Christi war ein Mann, der kein Blatt vor den Mund nahm. Er tadelte die Sünde und nannte die Dinge beim Namen. Er legte die Axt an die Wurzel des Baumes ... In dieser beängstigenden Zeit, kurz vor Christi zweitem Kommen auf diese Erde, müssen Gottes treue Prediger ein noch deutlicheres Zeugnis geben als Johannes der Täufer. Sie haben ein verantwor­tungsvolles, wichtiges Werk vor sich. Wer nur Angenehmes predigt, wird von Gott nicht als Hirte anerkannt. Ein furchtbares Wehe liegt auf ihm.  IT 321

Rufe aus (voller) Kehle, halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme wie ein Horn und verkünde meinem Volk sein Vergehen und ... seine Sünden! Jes 58,1 Rev. Elb.

Christus selbst hat nie ein Wort der Wahrheit zurückgehalten, es aber stets in Liebe gesprochen. Er bewies im Umgang mit Menschen das größte Zartgefühl und eine bedachtsame, freundliche Aufmerk­samkeit; er gebrauchte nie grobe Ausdrücke, sprach nie unnötigerweise ein hartes Wort und bereitete empfindsamen Herzen niemals un­nötigen Schmerz. Er tadelte menschliche Schwäche nicht. Furchtlos^ aber verurteilte er Heuchelei, Unglauben und Bosheit; doch konnte er die scharfen Zurechtweisungen nur mit tränenerstickter Stimme aussprechen. DA 353 (LJ 343)

Es ist immer demütigend, auf seine Fehler hingewiesen zu werden. Macht diese Erfahrung nicht durch unnötigen Tadel noch bitterer. Unfreundliche Kritik entmutigt und macht das Leben düster und unglücklich.

Geschwister, überwindet durch Liebe, nicht durch Strenge. Wird sich jemand seines Irrtums bewusst, dann seid vorsichtig, nicht seine Selbstachtung zu zerstören. Sucht nicht zu vernichten und zu verwunden, sondern zu verbinden und zu heilen. 7T 265 (Z7 249)

Die da sündigen, weise vor allen zurecht, damit auch die übrigen Furcht haben!  l.Tim 5,20 Rev. Elb.

Mit Sünde und Sündern in der Gemeinde muss man sich unverzüglich belassen, damit andere nicht angesteckt werden. Wahrheit und Reinheit erfordern, dass man durchgreift, um das Lager von den Achans zu reinigen. Die Gemeindebeamten sollen bei einem Bruder keine Sünde dulden. Zeigt ihm, dass er entweder von seinen Sünden ablassen oder von der Gemeinde getrennt werden muss. 5T 147 (Z5 156)

Es ist in der Tat ein schmerzlicher Schritt und er sollte erst vollzogen werden, wenn alle anderen Mittel der Korrektur und Rettung des Irrenden versagt haben. Ev 368 (Ev 340)

Richten und Zurechtweisen ist zweierlei. Gott hat seinen Dienern auferlegt, alle Irrenden liebevoll zurechtzuweisen, aber er brandmarkte und verbot das gedankenlose Richten, das unter den bekenntlichen Gläubigen so weit verbreitet ist. RH, 29.10.1901

Es ist ein einiger Gesetzgeber2, der kann selig machen und verdammen. Wer bist du, der du einen andern richtest? Jak 4,12 Lu 1912

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet." (Mt 7,1) Halte dich nicht für besser als andere, und schwinge dich nicht zum Richter über sie auf. Da du die Motive eines andern nicht erkennen kannst, vermagst du ihn auch nicht zu richten. DA 314 (LJ 303)

Christus lehrte deutlich, dass alle, die in offener Sünde beharren, von der Gemeinde getrennt werden müssen. Er hat uns aber nicht aufgetragen über Charakter und Beweggründe zu urteilen. COL 71 (GG144)

Der mich ... beurteilt, ist der Herr. So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott. l.Kor 4,4.5 Rev. Elb.



 

 

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