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Tradition: Kinder werden bis zum Alter der Verantwortlichkeit automatisch gerettet 

Wahrheit: Kinder können nur durch die Gnade gerettet werden: durch das Blut Jesu

 Und das Blut soll euch zum Zeichen sein an den Häusern, worin ihr seid; und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen; und es wird keine Plage zum Verderben unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage. 2.Mose 12,13 Elb.

Wie das Blut des getöteten Lammes ihre Häuser in Ägypten geschützt hatte, so sollte auch das Blut Christi ihre Seelen bewahren. Doch sie konnten durch Christus nur gerettet werden, indem sie durch den Glauben sein Leben zu ihrem eigenen Leben machten. DA 82 (LJ 65)

Kinder sind die rechtmäßige Beute (s. Jes 49,24 Elb.) des Feindes, weil sie der Gnade nicht Untertan sind, die reinigende Kraft Jesu nicht erfahren haben und dem Einwirken der bösen Engel ausgesetzt sind. Und doch sind einige Eltern sorglos und lassen die Zügel recht locker. Eltern haben eine große Aufgabe auf diesem Gebiet. Ihre Kinder zu korrigieren, zu zähmen, sie zu Gott zu bringen und seine Segnungen für sie zu erflehen - das ist ihre Aufgabe. Sowohl durch die treuen und unermüdlichen Bemühungen der Eltern als auch durch den Segen und die Gnade, die sie von Gott für ihre Kinder erflehen, wird die Macht der bösen Engel gebrochen:

 Die Kinder kommen unter einen heiligenden Einfluss, und die Machte der Finsternis müssen weichen. Kurz bevor der Vernichtungsengel "durch Ägypten ging, um alle Erstgeburt von Mensch und Vieh zu töten, wurde Israel angewiesen, die Kinder und Familien bei sich in den Häusern zu haben und die Türpfosten mit Blut zu bestreichen, damit der Vernichtungsengel an ihren Wohnungen vor­beiziehe. Wenn sie die Anweisungen nicht beachteten, wurde zwischen ihnen und den Ägyptern kein Unterschied gemacht. Der Vernichtungs­engel wird bald wieder ausziehen. Diesmal nicht nur, um die Erstgeburt zu löten, sondern um „Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Frauen" (lies 9,6), die nicht das Zeichen tragen, zu erschlagen. Ihr Eltern, wenn ihr eure Kinder retten wollt, so trennt sie von der Welt, haltet sie von der Gesellschaft böser Kinder fern; denn ihr könnt sie nicht daran hindern, an deren Bosheit teilzunehmen und verdorben zu werden, wenn ihr sie mit den bösen Kindern zusammen lasst. Es ist eure feierliche Aufgabe, eure Kinder zu beschirmen und immer die Gesellschaft auszusuchen, in der sie sich aufhalten sollen. Lehrt eure Kinder, euch zu gehorchen, dann fällt es ihnen leichter, Gottes Gebote zu befolgen und seine Forderungen zu erfüllen. Wir wollen auch das Gebet mit und für unsere Kinder nicht vernachlässigen. Er, der gesagt hat: „Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen" (Mt 19,14), wird unsere Gebete für sie erhören. das Siegel oder Zeichen gläubiger Eltern wird ihre Kinder beschirmen, wenn sie „in der Zucht und Ermahnung des Herrn" erzogen werden (Eph 6,4). RH, 28.03.1893

Eltern stehen für ihre Kinder an der Stelle Gottes. Sie werden Rechenschaft ablegen müssen, ob sie den wenigen jungen Seelen treu gewesen sind, die er ihnen anvertraut hat. Ihr Eltern, einige von euch sind dabei, ihre Kinder für das Messer des Vernichtungs­engels zu erziehen, wenn ihr nicht unverzüglich euren Kurs ändert und euch ihnen in Treue zuwendet.

Gott kann Missetaten nicht zudecken, auch nicht bei Kindern. Unlenksame Kinder, die ihre Leidenschaften ausleben, kann er nicht lieben und in der Zeit der Trübsal retten. Wollt ihr, dass eure Kinder durch eure Nachlässigkeit verloren gehen? Ihr untreuen Eltern, das Blut eurer Kinder wird über euch kommen! Stellt es nicht auch eure Rettung in Frage, wenn an euren Händen das Blut eurer Kinder klebt - eurer Kinder, die ihr hättet retten können, wenn ihr nur eure Aufgabe erfüllt und eure Pflicht als treue Eltern getan hättet? ... Allzu oft lässt man Kinder heranwachsen, anstatt sie heranzuziehen. Man meint, einei Korrektur könnten die armen Kleinen mit zehn oder zwölf Monaten noch nicht einordnen oder verstehen. Daher zeigen sie sich schon sehr früh eigensinnig. RH, 28.03.1893

Manche Eltern lassen ihre Kinder von Satan steuern. Sie zügeln ihre Kinder nicht, sondern gestatten es ihnen, ein böses Temperament zu haben sowie leidenschaftlich, egoistisch und ungehorsam zu sein. Würden diese Kinder sterben, könnten sie nicht in den Himmel aufgenommen werden. Die Vorgehensweise der Eltern bestimmt das zukünftige Wohl ihrer Kinder. Wenn sie Ungehorsam und Leidenschaft dulden, so lassen sie zu, dass Satan sich ihrer annimmt und durch sie wirkt, wie es seiner satanischen Majestät beliebt. Diese Kinder, die nie zu Gehorsam und liebenswerten Charakterzügen erzogen wurden, kommen nicht in den Himmel, denn auch dort würde dasselbe Tem­perament und dieselbe Veranlagung bei ihnen zu Tage treten. 3SM 315

Ohne Gottes Hilfe könnt ihr eure Kinder nicht so erziehen, wie ihr es wollt; denn die gefallene Natur Adams strebt immer nach der Oberherrschaft. AH 205

Die Folge des Genusses vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen tritt in der Erfahrung jedes Menschen zu Tage. Zu seiner Natur gehört ein Hang zum Bösen, ein Drang, dem er ohne Hilfe nicht widerstehen kann. Um dieser Gewalt zu trotzen ... kann er nur bei einer einzigen Macht Hilfe finden. Diese Macht ist Christus. Ed 29 (Ez 25)

Die Verantwortung der Eltern wiegt schwerer, als sie meinen Die Kinder erben, was die Sünde eben vererbt. Die Sünde hat sie von Gott getrennt. Jesus gab sein Leben, damit diese zerbrochene Verbindung zu Gott wiederhergestellt wird. Als Nachlass des ersten Adams erhielt die Menschheit von diesem nichts als Schuld und das Todesurteil. Aber Christus trat in die Bresche. Er betrat denselben Boden, auf dem Adam fiel und bestand jede Prüfung, um des Menschen willen. Er gleicht Adams schändliches Versagen und Fallen wieder aus, indem er unbefleckt aus der Versuchung hervorgeht. Dies rückt den Menschen in eine für Gott günstige Position. Es versetzt ihn dorthin, wo er an der göttlichen Natur Anteil bekommen kann, indem er Jesus als seinen persönlichen Retter annimmt. So wird er mit Gott und Christus verbunden. Brief 68, 1899 (s. auch WFK  BK 374-376; CG 475, 6BC 1074)

Ihr Eltern, helft euren Kindern. Erwacht aus der Lethargie, die auf euch liegt. Wacht beständig darüber, dass ihr den Strom des Bösen, mit dem Satan eure Kinder bedrängt, abstellt und seinen Einfluss abwehrt. Von alleine schaffen dies die Kinder nicht; die Eltern aber können viel tun. Durch ernstes Gebet und lebendigen Glauben werdet ihr große Siege erringen. IT 397 (Sch l 132)

Morgens und abends beobachtet das himmlische Universum jedes Haus, in dem gebetet wird, und der Engel tritt mit dem Weihrauch, der „das Blut des Bundes" symbolisch darstellt (s. 2.Mose 24,8), vor Gott. 7BC 971 (BK 528)

Möchten doch recht viele Mütter mit ihren Sorgen und Nöten zu Jesus kommen! Bei ihm finden sie genügend Gnade, die ihnen bei der Führung ihrer Kinder helfen wird. Der Weg zum Herrn steht jeder Mutter offen, die ihre Kinder dem Retter zu Füßen legt. Er, der gesagt hat: „Lasset die Kinder zu mir kommen" (Mk 10,14; Lk 18,16), lädt heute die Mütter ein, ihre Kleinen zu ihm

zu führen, damit er sie segne. Sogar der Säugling im Arm der Mutter kann durch den Glauben der betenden Mutter „unter dem Schatten des Allmächtigen" leben (Ps 91,1). Johannes der Täufer war von seiner Geburt an mit dem Heiligen Geist erfüllt. Wenn wir in Gemeinschaft mit Gott leben, dürfen auch wir erwarten, dass der göttliche Geist unsere Kleinen selbst von ihren frühesten Augenblicken an formt. DA 512 (LJ 50h)

 

 

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