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Tradition: Die Botschaft von 1888 brachte eine neue Art der Gerechtigkeit

Wahrheit: Die Botschaft von 1888 war eine Neubelebung der wahren Gerechtigkeit

 

Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Joh 1,29 Rev. Elb.

In seiner großen Gnade sandte der Herr seinem Volk eine äußerst kostbare Botschaft ... Diese Botschaft sollte der Welt den erhöhten Heiland deutlicher vor Augen führen - das Opfer für die Sünder der ganzen Welt. Sie präsentierte Rechtfertigung durch den Glauben an den Bürgen; sie lud das Volk ein, die Gerechtigkeit Christi anzunehmen, die sich im Befolgen aller Gebote Gottes zeigt. Viele hatten Jesus aus den Augen verloren. Es war notwendig, dass sie ihre Augen auf sein göttliches Wesen richteten, auf seine Verdienste und seine unveränderliche Liebe zur menschlichen Familie. Alle Macht ist in seine Hände gegeben, damit er den Menschen reiche Gaben austeilen und dem hilflosen menschlichen Werkzeug die unschätzbare Gabe seiner eigenen Gerechtigkeit verleihen kann. Dies ist die Botschaft, die nach göttlichem Befehl der Welt gegeben werden soll. Es ist die dritte Engelsbotschaft, die mit lauter Stimme verkündigt und von der Ausgießung seines Geistes in hohem Maße begleitet werden soll. TM 91,92 (ZP 75)

Mehrere haben mir geschrieben und gefragt, ob die Botschaft der Rechtfertigung aus Glauben die dritte Engelsbotschaft sei. Ich habe geantwortet: „Sie ist die dritte Engelsbotschaft selbst." 1SM 372 (ABl 393)

 

Gottes Volk der Übrigen soll die Erde mit dem Ruf des dritten Engels füllen: „Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes halten2 und den Glauben Jesu." (Offb. 14,12 Elb.) RH, 16.07.1901

Denn ich schäme mich des Evangeliums Christi nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden (Elb.) ... „Der aus Glauben Gerechte wird leben." (Menge, Schlachter, Anm.)3 Röm. 1,16.17

 1888 fand in Minneapolis die bedeutenste Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten statt. Durch zwei junge Prediger, e.J. Waggoner und A.T. Jones, wurde die Botschaft der Gerechtigkeit durch den Glauben vollmächtig verkündigt. 

Die Botschaft des Evangeliums seiner Gnade sollte der Gemeinde auf klare und deutliche Weise übermittelt werden, damit die Welt nicht länger sagen konnte, dass Siebenten-Tags-Adventisten nichts als das Gesetz predigen, aber weder Christus lehren noch an ihn glauben. TM 92 (ZP 76)

Es ist notwendig gewesen, den großen Maßstab der Gerechtigkeit zu erhöhen; viele aber haben dabei versäumt, den Glauben Jesu zu predigen. Wenn wir den Geist und die Kraft der dritten Engelsbotschaft haben wollen, müssen wir das Gesetz und das Evangelium gemeinsam darreichen, denn sie gehen Hand in Hand. RH, 03.09.1889

Wie wirksam das Blut Christi ist, sollte dem Volk mit Frische und Kraft dargestellt werden, damit ihr Glaube sich dessen Verdienste zunutze machen konnte. Der Hohepriester sprengte das warme Blut auf den Gnadenstuhl, während die wohlriechende Wolke des Weihrauchs zu Gott emporstieg. Genau so sollen unsere Gebete, wohlriechend von den Verdiensten des Charakters unseres Heilands, zum Himmel aufsteigen, während wir unsere Sünden bekennen und die Wirksamkeit des versöhnenden Blutes Christi erflehen. Trotz unserer Unwürdigkeit sollen wir uns immer daran erinnern, dass einer da ist, der die Sünde hinwegnehmen und den Sünder retten kann. Jede Sünde, die man mit reumütigem Herzen vor Gott eingesteht, wird er entfernen. Dieser Glaube ist das Leben der Gemeinde. Wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte und allen, die von den feurigen Schlangen gebissen worden waren, gebot, sie anzusehen und zu leben, so muss auch der Menschensohn erhöht werden, „damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

(Joh 3,16) ... Jahrelang hat die Gemeinde auf Menschen geschaut  und viel von Menschen erwartet, nicht aber auf Jesus, auf dem alle unsere Hoffnungen auf ewiges Leben beruhen. Deshalb gab Gott seinen Dienern ein Zeugnis, das die Wahrheit darstellte, wie sie in Jesus ist - die dritte Engelsbotschaft -, in klarer und deutlicher Weise ... „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm." (Joh 3,36 Rev. Elb.) Dies ist das Zeugnis, das die Länge und Breite der Erde durchqueren muss. Es stellt Gesetz und Evangelium dar und verbindet beide zu einem vollkommenen Ganzen. TM 92-94 (ZP 76,77)

Man hat mir die Frage gestellt: „Was denkst du über dieses Licht, das diese Männer bringen?" Nun, ich bringe ich es euch schon seit 45 Jahren - die unvergleichlichen Reize Christi. Ms 5, 1889

Große Wahrheiten, die lange versteckt waren unter dem Schutt des Irrtums, sollen dem Volk offenbart werden. Viele, die bekennen, an die dritte Engelsbotschaft zu glauben, haben die Lehre von der Rechtfertigung durch den Glauben aus den Augen verloren. 1 SM 360 (ABl 380)

Arbeiter im Namen der Wahrheit sollten die Gerechtigkeit Christi, nicht als neues Licht darstellen, sondern als kostbares Licht, das' vom Volk eine Zeit lang aus den Augen verloren wurde. Wir sollen Christus als unseren persönlichen Heiland annehmen, dann rechnet er uns die Gerechtigkeit Gottes in Christus zu. 1SM 155 (ABl 163)

Was vorgebracht wurde, stimmt vollkommen mit dem Licht überein, das Gott mir während all der Jahre meines Dienstes zu geben gefiel. Ms 15, 1888

Verkündet diese Botschaft in ihrem ganzen Reichtum den Menschen, wo immer Gott dafür den Weg öffnet. Rechtfertigung durch den Glauben und Die Gerechtigkeit Christi, das sind die Themen, die einer zugrunde gehenden Welt gebracht werden sollen. 7BC 964 (BK 519)

Ihr werdet auf Leute treffen, die sagen werden: „Dieses Thema begeistert euch zu stark. Ihr nehmt die Sache viel zu ernst. Ihr solltet nicht nach der Gerechtigkeit Christi greifen und so viel Aufhebens darum machen. Predigt das Gesetz!" Wir haben als Gemeinde das Gesetz gepredigt, bis wir nun so trocken geworden sind wie die Hügel von Gilboa, die weder Tau noch Regen hatten. Wir müssen Christus im Gesetz predigen, dann enthält die Ver­kündigung Saft und Nahrung. RH, 11.03.1890

Die gegenwärtige Botschaft - Rechtfertigung durch den Glauben - ist eine Botschaft von Gott; sie trägt den himmlischen Stempel, denn ihre Frucht ist, dass ihr heilig werdet (s. Rom 6,22). Leider konnten einige von der präsentierten kostbaren Wahrheit nicht profitieren, obwohl sie sie doch so dringend brauchten. Sie öffneten ihre Herzenstüren nicht und hießen Jesus als himmlischen Gast nicht willkommen. Dadurch haben sie einen großen Verlust erlitten.

Es gibt tatsächlich einen schmalen Weg, auf dem wir wandeln müssen; das Kreuz wird bei jedem Schritt offenbar. Wir müssen lernen im Vertrauen zu leben, dann werden die dunkelsten Stunden von den heiligen Sonnenstrahlen der Gerechtigkeit erhellt ...

Wir müssen über den Heilsplan Klarheit bekommen. Nicht einer von hundert versteht, was die biblische Wahrheit dieses Themas für ihn persönlich bedeutet. Dabei ist sie doch so notwendig für unser gegenwärtiges und zukünftiges Wohlergehen. Wenn immer mehr Licht hervorbricht, das den Menschen den Erlösungsplan verdeutlicht, setzt der Feind alles ein, um das Licht vor den Herzen der Menschen zu verbergen. Wenn wir uns dem Wort Gottes mit einem lernwilligen, demütigen Geist nähern, wird der Abfall des Irrtums weggefegt und wir entdecken Edelsteine der Wahrheit, die unseren Augen lange verborgen waren.

Es ist dringend erforderlich, dass Christus als einzige Hoffnung auf Rettung gepredigt wird. Als die Lehre von der Rechtfertigung durch den Glauben vorgetragen wurde ... war sie für viele wie Wasser für den durstigen Wanderer. Der Gedanke, dass uns Christi Gerechtigkeit zugerechnet wird, nicht weil wir irgendetwas geleistet haben, sondern als eine freie Gabe von Gott, schien ein kostbarer Gedanke zu sein.

Gottes und der Menschen Feind will jedoch nicht, dass diese Wahrheit deutlich gebracht wird; denn er weiß, dass seine Macht gebrochen wird, wenn die Gemeinde sie völlig annimmt ... Gottes Volk muss diesen Glauben haben, der die göttliche Kraft ergreift. „Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch; Gottes Gabe ist es." (Eph 2,8) RH, 03.09.1889

"Nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - [hat] [er] uns gerettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes, welchen er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden. Glaubwürdig ist das Wort. Tit 3,5-8 Schlachter

Indem wir seine zugerechnete Gerechtigkeit empfangen, und zwar durch die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes, werden wir wie er. 6BC 1098 (BK 406)

Er ist die geistliche Kraftquelle, die in uns eingepflanzt ist. Sein Einfluss wird sich in Wort und Tat ausdrücken und alle in unserem Einflussbereich erfrischen. TM 390 (ZP 337)

Einige werden keinen rechten Gebrauch machen von der Lehre der Rechtfertigung durch den Glauben. Sie werden sie auf einseitige Weise darstellen, dem Glauben alles zuschreiben und die Werke abwerten. Andere werden sich die speziellen Punkte aneignen, die zum Irrtum neigen und die Werke vollständig ignorieren. Nun, echter Glaube wirkt immer durch die Liebe; er verleiht Antriebskraft. RH, 24.01.1893

Das Evangelium soll nicht als leblose Theorie, sondern als eine lebendige Kraft dargestellt werden, die das Leben verändert. Gott wünscht, dass die Empfänger seiner Gnade Zeugen ihrer Macht sind. DA 826 (LJ 830)

Wenn nicht göttliche Kraft in die Erfahrung der Gemeinde Gottes gebracht wird, werden falsche Theorien und irrige Ansichten die Gemüter gefangen nehmen, Christus und seine Gerechtigkeit wird aus der Erfahrung vieler wegfallen und ihr Glaube wird ohne Kraft oder Leben sein. RH, 09.03.1889

Das Gesetz Gottes soll verherrlicht werden; seine Behauptungen müssen in ihrem wahren, heiligen Charakter vorgebracht werden, damit das Volk sich dazu bewegen lässt, sich für oder gegen die Wahrheit zu entscheiden. Doch Gott wird das Werk in Gerechtigkeit abkürzen (s. Rom 9,28 Elb.). Die Botschaft von Christi Gerech­tigkeit soll von einem Ende der Erde bis zum anderen erschallen, um dem Herrn den Weg zu bereiten. Das ist die Herrlichkeit Gottes, die das Werk des dritten Engels beendet. 6T 19 (Z6 28)

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