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Tradition: Christi Werk in uns ist wie ein beflecktes Kleid

Wahrheit: Menschliche Gerechtigkeit ohne Christus ist wie ein beflecktes Kleid

Wir alle sind wie ein Unreiner geworden und all unsere Gerech­tigkeiten wie ein beflecktes Kleid. Jes 64,5 Rev. Elb.

Die Gerechtigkeit Christi wird dem Sünder als freies Geschenk dargeboten, wenn er sie annehmen will. Das Einzige, was er besitzt, ist befleckt, verdorben, von Sünde verunreinigt und für einen reinen und heiligen Gott äußerst abstoßend. Nur durch den gerechten Charakter Jesu Christi kann sich der Mensch Gott nähern. 1SM 342 (ABI 362)

Wenn Jesu Jünger in Gottes Reich kommen wollen, so müssen sie eine Gerechtigkeit erhalten, die sich von der pharisäischen unter­scheidet. Gott bot ihnen in seinem Sohn die vollkommene Gerechtigkeit des Gesetzes an. Wenn sie ihre Herzen ganz öffnen und Christus aufnehmen, dann wird das Leben Gottes selbst, seine Liebe, in ihnen wohnen und sie in sein Bild verwandeln; auf diese Weise können sie durch Gottes freies Geschenk die Gerechtigkeit besitzen, die das Gesetz verlangt ... eine Wiedergabe des Charakters Christi in ihnen. MB 54,55 (Bl 48,49)

Wer den Himmel durch eigene Werke, durch das Halten des Gesetzes, zu erreichen versucht, versucht etwas Unmögliches. Der Mensch kann nicht ohne Gehorsam gerettet werden, aber seine Werke dürfen nicht aus ihm selbst kommen. Christus muss in ihm das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen wirken. Könnte ein Mensch sich durch eigene Werke retten, hätte er vielleicht einen Grund, stolz auf sich zu sein. Die Bemühung des Menschen, aus - eigener Kraft Erlösung zu erlangen, wird durch das Opfer Kains dargestellt. Alles, was der Mensch ohne Christus zu tun vermag, ist mit Selbstsucht und Sünde befleckt; was aber durch Glauben vollbracht wird, ist für Gott annehmbar. ISM 364 (EG 383,384)

"Um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde - indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens. Phil 3,8.9 Rev. Elb.  Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben. Gal 2,19.20

In seinem Menschsein brachte Christus einen vollkommenen Cha­rakter hervor und er bietet uns an, uns diesen Charakter zu verleihen. „Alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid." (Jes 64,5) Alles, was wir aus uns selbst tun können, ist von Sünde befleckt Der Sohn Gottes aber ist „erschienen ... damit er die Sünde wegnehme, und in ihm ist keine Sünde." (l.Joh 3,5) ... Durch seinen vollkommenen Gehorsam hat er es jedem Menschen ermöglicht, Gottes Geboten zu gehorchen. Wenn wir uns Christus unterwerfen, vereint sich unser Herz mit seinem Herzen, geht unser Wille in seinem Willen auf, wird unser Geist mit seinem Geist eins und werden unsere Gedanken zu ihm gefangen geführt. Wir leben sein Leben. Das bedeutet es, mit dem Gewand seiner Gerechtigkeit bekleidet zu sein. COL 311,312 (CGI 223)

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