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Einführung

 

Die Zeit Mitte der 50. Jahre war für die damaligen treuen Siebenten-TagsAdventisten eine schwere Zeit, denn sie sahen, wie sich eine theologischdogmatische Krise für unsere Gemeinschaft anbahnte. Für treue Gläubige unserer Tage wird sie als »Anfang vom Ende« gewertet. Die tief greifenden Fehler, die damals durch die sogenannten »Evangelischen Verhandlungen« begangen wurden und die dann in den 60. und 70. Jahren in unserer Gemeinschaft Wurzel fassten, dienten Modernisten unserer Gemeinschaft wie z.B. Desmond Ford als fester Grundstein für die »Neue Theologie«, wie sie nun bezeichnet wird. Es gäbe heute keine »Neue Theologie« in unserer Gemeinschaft, hätten nicht gewisse Leiter diesen theologischen Samen in den 50. Jahren gesät, der starke Wurzeln schlug. Nämlich zu jener Zeit baten gewisse evangelische Protestanten Dr. Walter Martin und Dr. Donald Grey Barnhouse leitende Brüder der Generalkonferenz, die Glaubensgrundsätze unserer Gemeinschaft neu zu definieren. Die protestantische Welt forderte von uns theologische Begriffe, die für sie eine annehmbare Form beinhalten. Es war für uns STA ein scheinbar kleines Zugeständnis, verglichen mit der goldenen Gelegenheit, nun eine gewisse Einheit und Bruderschaft mit den anderen protestantischen Kirchen herbeiführen zu können. Leitende Brüder der Generalkonferenz verteidigten in den 50. Jahren die Lehre nicht wie sie die Pioniere durch viel Gebet und Bibelstudium erarbeitet hatten, sondern ließen sich mit anderen führenden Kirchenleitern ein, und das führte schlussendlich zur Preisgabe wichtiger Wahrheiten wie: 1. des abschließenden Versöhnungsdienstes Christi im himmlischen Heiligtum,
 
2. des Dienstes der Gabe des Geistes der Weissagung, 3. der gefallenen Natur, die Jesus auf sich nahm, 4. des einmaligen Versöhnungsopfers auf Golgatha und des anhaltenden Versöhnungsdienstes Christi im himmlischen Tempel bis zu seiner Wiederkunft, und 5. das Malzeichen des Tieres begann man in der Verkündigung entweder ganz auszulassen oder nur als Nebensache zu behandeln. Wie kann die 2. und 3. Engelsbotschaft noch weiterhin mit Vollmacht öffentlich verkündigt werden, wenn ihr durch die »Verbrüderung« mit den evangelikalen Gruppierungen die Grundlage entzogen wurde. Anstatt zu verkünden wie es in der 2. Engelsbotschaft heißt: »Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon« und im lauten Ruf: »Gehet aus mein Volk von ihr« Offb. 18, 1-4 führt man Gottes Volk zurück nach Babylon.

 

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