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                                                       2.Teil  ELLEN WHITES BESTÄTIGUNG DER BOTSCHAFT VON 1888

 

"Wir wissen, daß Bruder A. T. Jones die Botschaft für diese Zeit gibt, dem hungrigen Volke Gottes Speise zur rechten Zeit. Diejenigen, die es dem Vorurteil nicht gestatten, das Herz gegen die vom Himmel gesandte Botschaft zu verschließen, können nicht umhin, den Geist und die Kraft der Wahrheit zu verspüren.

Bruder Jones hat die Botschaft von Gemeinde zu Gemeinde getragen, von Land zu Land; und das Licht und die Freiheit und die Ausgießung des Geistes Gottes hat das Werk begleitet...Bruder Jones sucht das be-kenntliche Gottesvolk aus seinem todesähnlichen Schlummer aufzuwecken... Sie (die Opponenten) werden im Gericht gefragt werden: 'Wer hat das von euch gefordert, sich gegen die Botschaft und die Boten zu erheben, die ich mit Licht, Gnade und Macht zu meinem Volke sandte? Weshalb habt ihr euch gegen Gott erhoben?...Als Erweis auf Erweis kam, weshalb habt ihr eure Herzen nicht vor Gott gedemütigt und eure Verwerfung der Gnadenbotschaft, die ich euch sandte, nicht bereut?1" Letter, 9. Jan.1893

"Bruder Jones sprach zum Volke, auch E. J. Waggoner, und das Volk hörte viele kostbare Dinge, die ihnen Trost und Kraft für ihren Glauben waren. Sie wertschätzten dieses für sie überaus wichtige Vorrecht." MS 24, 1888 (Kansas Zeltversammlung)

"Als ich vor meinen Glaubensgeschwistern erklärte, daß ich erstmals diese Ansichten Bruder E. J. Waggoners hörte, glaubten mir einige nicht. Ich sagte, daß ich kostbare Wahrheiten gehört habe, denen ich von ganzem Herzen zustimmen konnte, denn waren nicht diese großen und herrlichen Wahrheiten, die Gerechtigkeit Christi und das ganze, für den Menschen dargebrachte Opfer unauslöschlich in meinen Sinn durch Gottes Geist geschrieben? Als der Herr meinen Glaubensbrüdern (Jones und Waggoner) die Last der Versündigung dieser Botschaft gegeben hatte, empfand ich unaussprechliche Dankbarkeit zu Gott, denn ich wußte, es war eine Botschaft für diese Zeit." MS 24, 1888

"Ich sollte darauf bestehen, daß ein rechter Geist vorherrsche, ein christusähnlicher Geist, wie Bruder E. J. Waggoner ihn während der gesamten Präsentation seiner Ansichten gezeigt hat...Da Bruder E. J. Waggoner sich wie ein Christ betragen hat, sollten sie dasselbe tun." MS 24, 1888

"Bruder Waggoner hat einen geraden Weg beschritten und keine Person einbezogen, um etwa irgendjemand anzugreifen oder zu verspotten. Er handelte das Thema ab, wie ein Christ es sollte; in einer freundlichen und höflichen Weise." MS 24, 1888

"Die Glaubensgeschwister hatten alle Erweise, die sie nur haben konnten, nämlich daß Worte der Wahrheit bezüglich der Gerechtigkeit Christi gesprochen wurden... Wenn sie die Stimme des wahren Hirten erkannt hätten, wenn sie ihre Herzen geöffnet hätten, das Licht zu empfangen...." (Idem) "Ich wußte, wie der Herr ihren Geist und ihre Handlung betrachtete, und wenn sie das aus Unwissenheit taten (sich gegen Jones und Waggoner zu stellen) , durch verkehrte Ideen, dann haben sie alle Gelegenheit gehabt, die Gott ihnen je geben kann, so daß sie wissen, ER hat diesen Männern ein Werk zu verrichten und eine Botschaft zu tragen gegeben, die gegenwärtige Wahrheit für diese Zeit...Wohin immer diese Botschaft gelangt, ihre Früchte sind gut. Kraft und lebendige Energie werden in die Gemeinde gebracht, und wo die Botschaft angenommen wird, erstrahlen Hoffnung und Mut und Glauben in den Gesichtern aller, die ihre Augen zum Sehen öffnen...und ihre Herzen, um den großen Schatz der Wahrheit zu erkennen." (Idem)

"Eine lebensspendende Botschaft...den ausgedörrten Knochen zu übermitteln." (Idem)

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"Es (das Volk) drückte seine Freude und Herzensdankbarkeit für die Predigten aus, die Bruder A. T. Jones gepredigt hat; sie sahen die Wahrheit, Güte, Gnade und Liebe Gottes, wie sie es nie zuvor gesehen haben ... Es war offenkundig, daß eine Erneuerung stattgefunden hatte." RH 12. Feb. 1889

"Versammlungen wurden im College abgehalten, die äußerst interessant waren...Das christliche Leben, das ihnen (den Schülern) bisher nicht wünschenswert und voller Ungereimtheiten schien, erschien ihnen jetzt in seinem wahren Licht, in bemerkenswerter Harmonie und Schönheit." (Idem)

"Wir trugen Sorge für die, die die Botschaft der Wahrheit anderen brachten, damit sie ihre Herzen nicht gegen einige der kostbaren himmlischen Lichtstrahlen verschließen, die Gott ihnen gesandt hat... Am Sabbatnachmittag waren viele Herzen gerührt und viele Seelen wurden mit dem Brot gespeist, das vom Himmel herabkommt...Wir (Jones, Waggoner und Schw. White) spürten die Notwendigkeit, Christus als Erretter darzustellen, der nicht weit weg, sondern nahe war...Es gab viele, sogar unter Predigern, die die Wahrheit, wie sie in Jesus ist, in einem Licht sahen, das ihnen vorher nie aufgegangen war...Gerade die Botschaft, die der Herr seinem Volk zu dieser Zeit sandte, wurde in Vorträgen präsentiert." RH 5. März 1889

"Das tiefe Wirken des Geistes Gottes ist fast von jedem Herzen verspürt worden. Das allgemeine Zeug-

nis, das jene gaben, die an der Versammlung teilnahmen, bestand darin, daß sie eine Erfahrung gewonnen haben wie nie zuvor." RH 5. März 1889

83    "Ich habe noch nie eine Erweckung gesehen, die mit solcher Gründlichkeit voranging, und doch frei von allen unziemlichen Erregungen war...Da war eine feierliche Erkenntnis, daß Christus kam, nicht die Gerechten, sondern die Sünder zur Umkehr zu rufen... Wir schienen die Atmosphäre des Himmels zu atmen... Ich konnte jene Nacht nicht schlafen bis an den frühen Morgen." RH 5. März 1889

84    "Am Sabbat wurden Wahrheiten präsentiert, die der Mehrheit der Versammlung neu waren. Altes und Neues wurde uns aus dem Schatzhause des Wortes Gottes vor Augen gestellt. Wahrheiten wurden offenbart, die das Volk kaum zu verstehen und sich anzueignen vermochte Licht flammte vom Worte Gottes auf in Beziehung zu Gesetz und Evangelium, in Beziehung zur Tatsache, daß Christus unsere Gerechtigkeit ist, was denen, die nach Wahrheiten hungerten, ein zu kostbares Licht war, als daß sie meinten, es empfangen zu können." RH 5. März 1889

85    "Wir danken dem Herrn von ganzem Herzen, daß wir dem Volke kostbares Licht zu präsentieren haben, und wir sind hoch erfreut, daß wir eine Botschaft für diese Zeit haben, die gegenwärtige Wahrheit.

Die Nachricht, daß Christus unsere Gerechtigkeit ist, hat für viele, viele Seelen Erleichterung gebracht." RH 23. Juli 1889

86    "Wenn alle die kostbaren Worte beachten, die ihnen vom großen Lehrer durch seine delegierten Diener gegeben wurden, wird es eine Erweckung in unseren Reihen geben und geistliche Kraft wird unserer Gemeinde verliehen werden...Als die Diener des Herrn aus dem Schatzhause seines Wortes Neues und Altes hervorbrachten, kam Hoffnung in die Herzen

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jener alten Soldaten der Wahrheit. Sie wußten, diese Botschaft benötigten sie, und sie spürten, daß sie von Gott kam...Die gegenwärtige Botschaft—Gerechtigkeit aus Glauben—ist eine Botschaft von Gott; sie trägt göttliche Bestätigung, denn ihre Frucht ist Heiligkeit." RH 3. September 1889 (ZeltverSammlung in Rom, New York)

87    "Die Lehre der Glaubensgerechtigkeit wurde in der Versammlung zu Rom präsentiert. Sie war für viele wie Wasser für einen durstigen Wanderer...Die Gefahr der Verwerfung des Lichtes vom Himmel sollte uns zur Wachsamkeit im Gebet anregen." RH 3. Sept. 1889

88    "Licht muß zum Volke kommen durch Werkzeuge, die Gott erwählt; wer will warnen, damit niemand in Unwissenheit gegenüber den Absichten Gottes oder auch den Machenschaften Satans sei? Säten wird im Herzen des Werkes seine höllische Kunst gebrauchen, der Feind wird danach streben, sich auf jede erdenkliche Art und Weise zwischen das Volk und Gott zu stellen und das Licht abzufangen, das Gott seinen Kindern zukommen lassen möchte." RH 24.12.1889 (Der Zusammenhang weist deutlich darauf hin, daß sie die Botschaft von 1888 bespricht)

89    "Ich habe Briefe erhalten, die versichern, daß Christus nicht dieselbe Natur wie der Mensch gehabt haben könne (offensichtlich im Gegensatz zu Jones' und Waggoners Position), hätte er (Christus) sie gehabt, würde er unter ähnlichen Versuchungen gefallen sein. Wenn er nicht die Natur des Menschen besaß, hätte er nicht unser Vorbild sein können...Viele sind unter uns, die ein Vorurteil gegen die Lehren hegen, die jetzt diskutiert werden. Sie wollen nicht kommen, um zu hören. Sie wollen nicht in Ruhe untersuchen, sondern bringen ihre Einwände im Dunkeln hervor...Wie können sie denn wissen, welchen frischen Erweis seiner Wahrheit der Herr vorbringt und sie in einen neuen Rahmen stellt, damit dem Herrn der Weg bereitet wird? Welche Pläne hast du gelegt, damit neues Licht unter die Reihen des Volkes Gottes gebracht wird? Welchen Erweis hast du, daß Gott seinen Kindern kein Licht gesandt hat?" RH Febr. 1890 (Der Wortlaut dieses Artikels ist deutlich eine Bestätigung der Botschaft Jones' und Waggoners)

90    "Kann Gott uns lieben, wie er seinen Sohn liebte, wenn wir Wortklauberei treiben und an der Wahrheit etwas auszusetzen haben, weil sie mit unseren Ansichten nicht übereinstimmt - und aus Furcht, daß wir etwas so verstehen, wie unser Bruder es versteht und wir so mit ihm in Harmonie kommen?...Diejenigen, die letzten Winter in South Lancaster waren, wissen, daß der Geist Gottes auf Gemeinde und Schule einwirkte..Licht blitzt auf vom Throne Gottes, und weshalb?—Damit ein Volk vorbereitet wird, am Tage Gottes zu bestehen....Es ist zu spät am Tage, die Stimme gegen Männer zu erheben, weil sie angeblich im Dienste Gottes zuviel Ernsthaftigkeit an den Tag legen; zu sagen: 'Du bist erregt, du bist zu heftig, zu positiv. '" RH 4. März 1890

"Die Einigkeit, die Harmonie, die es unter den Nachfolgern Jesu geben sollte, wird in diesen Worten beschrieben: Damit sie eins seien, wie wir eins sind... Wir möchten, daß alle unsere Glaubensgeschwister denselben Segen haben wie wir...Wir haben seine Stimme in der Botschaft, die die letzten beiden Jahre gegeben wird, deutlicher vernommen, die uns des Vaters Namen erklärt." RH 11. März 1890

"Nahezu zwei Jahre haben wir das Volk gedrängt, zu kommen und das Licht und die Wahrheit bezüglich der Gerechtigkeit Christi anzunehmen; sie wissen nicht, ob sie diese kostbare Wahrheit ergreifen sollen oder nicht...Ihr werdet solche treffen, die sagen:    'Du er

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regst dich zu sehr über diese Angelegenheit, du bist zu ernst. Du solltest nicht nach der Gerechtigkeit Christi streben und so viel daraus machen.'" RH 11. März 1890

"Wenn unsere Glaubensgeschwister alle Mitarbeiter Gottes wären, würden sie keinerlei Zweifel hegen, daß die Botschaft, die er uns die letzten beiden Jahre gesandt hat, vom Himmel ist." RH 18. März 1890

"Ich bin von Ort zu Ort gereist, habe Versammlungen beigewohnt, wo die Botschaft der Gerechtigkeit Christi gepredigt wurde. Ich betrachte es als Vorrecht, an der Seite meiner Glaubensbrüder zu stehen (Jones und Waggoner) und gebe mein Zeugnis für die Botschaft dieser Zeit; und ich sah, daß die Kraft Gottes die Botschaft begleitete, wo immer sie gesprochen wurde. Du konntest den Leuten von South Lancaster nicht glauben machen, daß es keine Botschaft des Lichtes sei, die zu ihnen kam...Gott hat seine Hand im Spiel bei der Verrichtung dieses Werkes." RH 18. März 1890

"Ich habe versucht, euch die Botschaft zu präsentieren, wie ich sie verstanden habe; wie lange aber wollen jene an der Spitze des Werkes sich von der Botschaft Gottes fernhalten? Angenommen, ihr löscht das Zeugnis aus, daß in den letzten beiden Jahren gegeben wurde und die Gerechtigkeit Christi verkündete, auf wen könnt ihr dann hinweisen, der besonderes Licht für das Volk herausbrächte? Diese Botschaft, wie sie präsentiert wurde, sollte jeder Gemeinde gebracht werden, die vorgibt, der Wahrheit zu glauben. Wir wollen sehen, wer der Welt die himmlisch sanktionierten Botschaften verkündet hat." RH 18. März 1890

"Wir behaupten nicht, daß die Lehren fehlerlos seien, die diejenigen ausgesucht haben, die das Wort der Wahrheit studierten (offensichtlich Jones und Waggoner) , denn kein Lebender ist unfehlbar; aber wenn Gott Licht sendet, dann möchten wir es, und Gott hat Licht gesandt: jeder soll sich in acht nehmen, wie er es behandelt... Unsere Glaubensgsschwister sollten willig sein, aufrichtig jeden Punkt der Streitfragen zu untersuchen...Niemand hat behauptet, daß wir Vollkommenheit in irgendeines Menschen Untersuchung finden werden, eines aber weiß ich: Unsere Gemeinden sterben an Unterrichtungsmangel über das Thema der Glaubensgerechtigkeit in Christo und verwandte Themen." RH 25. März 1890

97    "Einige unserer Glaubensbrüder fürchten, daß wir uns zu sehr mit dem Thema befassen könnten, aber...es besteht keine Gefahr, diese Lehre der Gerechtigkeit aus Glauben so darzustellen, wie sie in der Bibel steht... Einige unserer Glaubensgeschwister nehmen die Botschaft Gottes über dieses Thema nicht an...Ist es nicht an der Zeit, daß frisches Licht zum Volke Gottes kommen sollte?" RH 1.4.1890

98    "Einige haben mir geschrieben und gefragt, ob die    Botschaft der Gerechtigkeit aus Glauben (offensichtlich verkündet von Jones und Waggoner) die dritte Engelsbotschaft sei, und ich antwortete: 'Es ist wahrhaftig die dritte Engelsbotschaft:'" RH 1. April 1890

99    "Diejenigen, die Gott mit einer Botschaft gesandt    hat sind nur Menschen, was aber ist der Charakter der    Botschaft, die sie tragen? Willst du es etwa wagen, dich von den Warnungen abzuwenden oder sie geringzuschätzen, nur weil Gott nicht dich zu Rate zog, was Vorrang haben sollte? Gott ruft Menschen, die reden und laut ihre Stimme erheben und nicht schonen. Gott hat seine Boten erweckt, sein Werk für diese Zeit zu verrichten. Einige haben sich abgewandt von der Botschaft der    Gerechtigkeit Christi und kritisieren die Männer in    ihrer Unvollkommenheit, nur weil sie nicht in erwünschter, verfeinerter und polierter Weise reden. Sie besitzen angeblich zu viel Eifer, sind zu ernst, reden  101

 

zu bestimmt, und so wird die Botschaft ausqeklammert, die doch Heilung, Leben und Trost für viele müde und unterdrückte Seelen bringen würde." RH 27. Mai 1890

100 "Wir ersuchen euch, die ihr das Licht der Wahrheit bekämpft, geht dem Volke Gottes aus dem Wege. Laßt das vom Himmel gesandte Licht in deutlichen und festen Strahlen auf sie scheinen." RH 27. Mai 1890

101    "Botschaften, die die göttliche Sanktionierung tragen, sind zu Gottes Volk gesandt worden; die Herrlichkeit, die Majestät, die Gerechtigkeit Christi, voller Güte und Wahrheit, sind präsentiert worden; die    Fülle der Gottheit in Jesus Christus ist    unter uns    mit    Schönheit und    Lieblichkeit offenbart    worden, diejenigen zu erfreuen, deren Herzen nicht durch Vorurteil geschlossen sind. Wir wissen, Gott hat unter uns gewirkt." RH 27. März 1890

102    "Lieber    Bruder:....Du    hattest einen Schimmer    der Gerechtigkeit Christi, den du nicht verloren hast, und ich bin sicher, einige haben ihn verloren, als sie mit denen in Berührung kamen, die diese gesegnete Wahrheit nicht wertschätzten...Der Feind ist in unseren Reihen, durch die er wirkt, damit das Licht, das Gott auf die Herzen hat scheinen lassen, das die Winkel des Geistes erleuchtet, verdunkelt wür-de."--RH 19. Aug. 1890

103    "Es    ist    für das ganze    Universum erstaunlich,    daß Menschen die hellen Strahlen des Lichtes,die auf sie herabscheinen , weder sehen noch anerkennen,... Männer die bis zum Ende hätten feststehen können, werden ihren Einfluß gegen die Botschaft und die Boten, die Gott sendet, geltend machen. Aber am Tage des Gerichtes, wenn die Frage gestellt wird: 'Weshalb hast du dich selbst, dein Urteil und deinen Einfluß zwischen dem Volk und der Botschaft Gottes gestellt?' Werden sie nichts zu antworten haben...Sie werden bekennen, daß sie...die Hände derer stärkten, die das niederzureißen suchten, was Gott befohlen hatte aufzubauen." RH 21. Okt. 1890 (Der Zusammenhang ist deutlich— die Annahme der Botschaft von 1888)

104    "Wenn du deinen Bruder falsch beurteilt hast, wenn du auch nur im geringsten seinen Einfluß geschmälert hast, so daß die Botschaft, die Gott ihm zu tragen gegeben hat, wenig oder gar nicht wirksam gewesen ist, ruht deine Sünde nicht nur auf dem einzelnen, sondern du hast dem heiligen Geist widerstrebt; deine Haltung, deine Worte, sind gegen deinen Erretter gewesen." RH 16.12.1890. Dieser Aufruf bezieht sich offensichtlich auf Jones und Waggoner—cf Olsoi»,

Seite 92 - 99

105    "Gott fordert, daß du, der du einem anderen das geringste Unrecht angetan hast, deine Fehler bekennen sollst..jenen, die dazu geführt wurden, deinen Bruder durch deinen Einfluß in einem falschen Licht zu betrachten und das Werk, das Gott ihm zu verrichten gegeben hat, wirkungslos zu machen...Die Frage ist nicht, ob du in umstrittenen Dingen mit deinem Bruder übereinstimmst...Falle auf den Fels und zerbrich." RH 16.12.1890

106    "Betrachtet eure Worte, eure Haltung, ihr, deren Einfluß der Botschaft des Geistes Gottes entgegengewirkt hat, ihr, die ihr verachtet habt beides, die Botschaft und den Boten. Nachdem die Frucht, die die Botschaft trägt, sichtbar ist, was habt ihr zu sagen?" RH 16.12.1890

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107    "Der ganze Himmel ist voller Staunen:    wenn diese Liebe - so breit, so tief, so reich und voll, den Menschen präsentiert wird, die die Gnade unseres Herrn Jesu Christi kennen, so gleichqültig, so kalt und unbewegt sind...Der Herr hat eine Botschaft gesandt, sein Volk zur Umkehr zu erwecken, zu ihrem ersten Werk: Wie aber ist diese Botschaft empfangen worden? Während einige sie beachteten, haben andere auf Botschaft und Boten Verachtung und Vorwurf gehäuft." RH Extra 23.12.1890

108    "Wenn Gottes Volk durch Christi Gnade    zu neuen Gefäßen wird, wird er sie mit neuem Wein füllen (die Gerechtigkeit Christi der 1888-Botschaft). Gott wird zusätzliches Licht geben, alte Wahrheiten werden wiederentdeckt und in den Rahmen der Wahrheit zurückversetzt werden: und wohin auch    immer die Evangeliumsarbeiter gehen, werden sie    triumphieren... Ein Interesse wird vorherrschen, ein Thema wird jedes andere 'verschlingen'—Christus unsere Gerechtigkeit." RH Extra 23.12.1890

109    "Alle, die es wagen, ihren eigenen Weg zu gehen, die sich den Engeln nicht anschließen, die mit einer Botschaft vom Himmel gesandt sind, um die Erde mit ihrer Herrlichkeit zu erfüllen, werden zurückgelassen werden (Ein Hinweis auf die Botschaft von 1888 als den Beginn des lauten Rufes). Das Werk wird ohne sie zum Siege voranschreiten, und sie werden keinen Anteil an seinem Triumph haben" (Idem)

110    "Ist nicht sein (Christi) Rat verachtet und verworfen worden? Sind nicht seine delegierten Boten mit Spott behandelt und ihre Worte als Märchen aufgenommen worden?" RH 3. Juli 1889: Der Zusammenhang spricht von der 1888-Botschaft.

111    (Die folgende Aussage ist offensichtlich ein Hinweis auf die Botschaft Jones' und Waggoners und den Kampf gegen sie (die Botschaft)). "Wir müssen lernen, daß andere qleiche Rechte wie wir haben, und wenn einer unserer Brüder neues Licht aus der Schrift erhält, sollte er seine Position offen erklären...Würde Gott eine Botschaft senden, und auf diese älteren Brüder warten, bis sie den Weg für den Fortgang der Botschaft eröffneten, würde sie nie zum Volke gelangen...Der Tadel des Herrn wird diejenigen treffen, die Hüter der Lehre sind, die den Weg versperren, damit nicht größeres Licht zum Volke gelange...Gott sieht, daß unsere führenden Männer größeres Licht benötigen, damit sie sich mit den Boten vereinigen mögen, die er in Übereinstimmung (miteinander) aussendet, das Werk zu vollziehen, das er hierzu bestimmt. Der Herr hat Boten erweckt (Jones und Waggoner) und sie durch seinen Geist beseelt und hat gesagt: 'Ruft laut und schont nicht....' Niemand soll das Risiko wagen, sich zwischen das Volk und die Botschaft des Himmels zu stellen." RH 26. Juli 1892

112    "Wir sind gerade in der Prüfungszeit, denn der laute Ruf des dritten Engels und die Offenbarung der Gerechtigkeit Christi, des Sünden vergebenden Erretters, haben bereits begonnen. Dies ist der Anfang des Lichtes des Engels, dessen Herrlichkeit die ganze Erde füllen soll." RH 22.11.1892

113    "Um 8 Uhr sprach Bruder Jones über das Thema der Rechtfertigung aus Glauben, und großes Interesse war vorhanden...Eine stattliche Anzahl...werden mit großen Brocken vom Tisch des Herrn gespeist."

MS 10, 1889, 1 SM 362

114    "Diese starken Behauptungen bezüglich der Werke machen unsere Position niemals stärker. Die Ausdrücke schwächen deine Position, denn es gibt viele, die dich als Extremisten

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betrachten werden und die reichhaltigen Lehren verlieren, die du für sie gerade bezüglich dieser Themen hast, die sie benötigen." (Brief an A. T. Jones, 19. April 1893, Letter 44, 1893)

115    "Jahrelang hat der Geist Gottes die bekenntlichen Nachfolger Christi getadelt und ermahnt und uns ohne Ausrede gelassen, wenn wir üble Wege einschlagen, Botschaft und Boten kritisieren und bemängeln, die Gott gesandt hat...Es ist gefährlich, Vorurteile in deinem Herzen aufkommen zu lassen und gegen die zu reden, denen heilige Verantwortung auferlegt worden ist. Die Gefahr, gegen die Diener Gottes zu reden, ist ebenfalls offenkundig..." RH 25. Juli 1893.(Der Zusammenhang bezieht sich nicht zweifelsfrei auf Jones und Waggoner wie bei vielen ähnlichen Aussagen dieser Art, aber ein solcher Bezug kann sehr wohl gegeben sein.)

116    "Gib den kostbaren Wahrheiten, die zu uns von Lippen kommen, die mit der lebendigen Glühkohle des Altares berührt worden sind, ja ihre gebührende Aufmerksamkeit. Lobe Gott, daß der Gerechte Licht und Freude gesät hat für die aufrechten Herzen. Rede von der Unterweisung, die du erhalten hast, die für deine Seele wie ein üppiger Schmaus war." (RH 8. Aug. 1893 - wieder deutet der Zusammenhang nicht zweifelsfrei auf Jones und Waggoner, jedoch ist der "üppige Schmaus" (feast of fat things) eine bekannte Redewendung der 1888Botschaft)

117    "Wir wollen nicht einen Lichtstrahl aus dem Himmel in Frage stellen und bezweifeln...wer das Werk Gottes unziemlicher Erregung bezichtigt und es als Fanatismus bezeichnet, steht gewiß auf gefährlichem Boden...Die Aufzeichnung des letzten und der vorigen Jahre ist in die Ewigkeit eingegangen, aber die Gnade Gottes, die so reichlich verliehen worden ist, hat nicht ihre entsprechende Antwort in guten Werken gefunden...Satan hat gewirkt, die vom Himmel gesandte Erfrischung der Gnadenschauer wirkungslos zu machen." (Rh 13. Febr. 1894, die Erweckung im Battle Creek College der frühen 1890ziger Jahre waren ein Auswuchs der 1888-Botschaft)

118    "Wenn der Gemeinde neues Licht präsentiert wird, ist es gefährlich, dich des Lichtes zu verschließen. Weigerst du dich zu hören, weil du gegen die Botschaft oder den Boten ein Vorurteil hegst, wird dich vor Gott nichts entschuldigen. Das zu verdammen, was du selbst nicht gehört hast und nicht verstehst, wird deine Weisheit in den Augen derer nicht erhöhen, die in der Untersuchung der Wahrheit aufrichtig sind.

Und mit Verachtung von jenen zu sprechen, die Gott mit einer Botschaft der Wahrheit gesandt hat, ist Torheit und Dummheit." (S. S. W., Mai 1892; Testi-monies on Sabbath School Work, Seite 60)

119    "Wenn Christus jenem Bruder (Jones und Waggoner) eine Botschaft zu tragen gegeben hat, wen trifft die Verletzung (durch Verwerfung)?..Den Sohn des unendlichen Gottes." Brief an Uriah Smith, 30. Aug. 1892

120    "Du hast vorgegeben>zu glauben, hast aber im Geiste die Botschaft (von 1888) verworfen...Wenn die Gemeinde sich weigert, die Stimme des himmlischen Kaufmanns zu hören, sich weigert, die Tür zu öffnen, dann wird Christus vorübergehen, und sie wird seiner Gegenwart und seiner wahren Reichtümer beraubt werden und in Selbstgerechtigkeit sagen: 'Ich bin reich...'" MS 4, 1899

121    "Unsere jungen Männer blicken auf die älteren Männer, die stillstehen wie ein Stock und sich nicht beugen wollen, das neue Licht anzunehmen, das hereingebracht wird; und sie

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wollen das, was diese Männer sagen und tun, als wirkungslos auslachen und verspotten. Wer trägt die Verantwortung jenes Gelächters und jener Verachtung, frage ich euch?" MS 9, 1890; 3. Febr. 1890

122    "Die größte Sorgfalt sollte an den Tag gelegt werden, damit wir nicht gegen den heiligen Geist arbeiten, indem wir die Boten und Botschaft, die Gott seinem Volke sendet, mit Gleichgültigkeit und Spott behandeln und so Licht verwerfen, weil unsere Herzen nicht in Harmonie mit Gott sind...Wenn du viele Jahre in der Wahrheit bist, und ein Bruder, der viel jünger an Jahren und im Glauben ist, zum Lehren gerufen wird, geben dir dein Alter, deine Position, deine Intelligenz und Schriftkenntnis keine Erlaubnis, diesen Bruder mit Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit zu behandeln... Es werden junge Menschen sein, Männer, die Gott erzogen hat, eine besondere Rolle in seinem Werk zu spielen. Diese jungen Männer würden einen großen Segen davon haben, wenn sie sich auf die Erfahrungen der älteren Brüder verlassen könnten, wenn diejenigen, die lange im Werk sind, sich nicht auf ihre Würde beriefen, das Ich nicht vorherrschte, so daß die jüngeren Brüder als bedeutungslos erscheinen... Sie betrachten es als Tugend, im Widerstreit mit ihren Brüdern zu stehen und schließen die Tür, damit das Licht keinen Eingang zum Volke Gottes finde..Gott hat Boten und Botschaften für sein Volk." ST 26. Mai 1890 121—Insgesamt 72

Gesamtergebnis