Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Tradition: Römer 7 beschreibt einen bekehrtenMenschen, der aufgrund der Erbsünde nicht gehorchen kann

Wahrheit: Römer 7 beschreibt einen fleischlichenMenschen, den der Heilige Geist überführt hat, dem aber noch die Neugeburt und Gottes Kraft zum Gehorsam fehlt

Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist. Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht2. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Röm 7,14-20 Rev. Elb.

Es liegt jenseits menschlicher Macht, Gott getrennt von Christus zu gefallen. Wir mögen Entschlüsse fassen und Versprechen geben, aber das fleischliche Herz bezwingt all unsere guten Absichten. Wir mögen unser äußeres Verhalten kontrollieren, aber wir können das Herz nicht ändern. RH, 11.04.1893

Das Herz ist von Natur aus böse. „Kann wohl ein Reiner kommen von Unreinen? Auch nicht einer!" (Hiob 14,4) Keine menschliche Erfindung kann ein Heilmittel für das sündigende Herz liefern. „Weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht Untertan, sie kann das auch nicht." (Rom 8,7 Rev. Elb.) „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung." (Mt 15,19) Die Quelle des Herzens muss gereinigt werden, bevor die Ströme rein sein können. Wer den Himmel durch eigene Werke zu erreichen versucht, indem er das Gesetz hält, versucht etwas Unmögliches. DA  172 (LJ 155)

Nur der, der den Menschen geschaffen hat, kann eine Veränderung im menschlichen Herzen bewirken. 6T 167 (Z6 170)

Kann ein Schwarzer seine Haut ändern, ein Leopard seine Flecken? (Dann) könntet auch ihr Gutes tun, die ihr an Böses tun gewöhnt seid. Jer 13,23 Rev. Elb.

Durch die Sünde ist der gesamte menschliche Organismus in Unordnung

gebracht, der Sinn verdreht und die Vorstellungskraft verderbt. Die Sünde hat die Seelenkräfte vermindert. Versuchungen von außen lassen im Herzen eine Saite erklingen, und die Füße kehren sich unmerklich zum Bösen. 8T 312 (Z8 312)

So finde ich nun das Gesetz, dass mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz3 nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? Röm 7,21-24

Menschen, die behaupten, Nachfolger Christi zu sein, sinken auf ein niedriges Niveau: sie klagen ständig über ihr Zukurz kommen, aber nie überwinden sie Satan und treten ihn unter ihre Füße. Ständig belastet Schuld und Verdammnis ihre Seele. Ihr Ruf mag wohl sein: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?" (Röm 7,24) 6T 52,53 (Z6 60)

Als Ergebnis von Adams Ungehorsam ist jeder Mensch ein Übertreter des Gesetzes, unter die Sünde verkauft. Wenn er nicht bereut und sich bekehrt, ist er ein Sklave des Gesetzes, dient Satan und verfallt den Täuschungen des Feindes. HP 140

Der gefallene Mensch ist Satans rechtmäßiger Gefangener. Die Mission Christi bestand darin, ihn von der Macht des großen Gegners  zu befreien. Von Natur aus ist der Mensch dazu geneigt, den Eingebungen Satans zu folgen, und er kann einem so schrecklichen Feind nur dann erfolgreich widerstehen, wenn Christus, der mächtige Eroberer, in ihm wohnt, seine Wünsche lenkt und ihm Kraft verleiht. Gott allein kann Satan in die Schranken weisen.  IT 341

Du musst dich aber daran erinnern, dass dein Wille der Ursprung aller deiner Handlungen ist. Dieser Wille, der im menschlichen Charakter einen so wichtigen Faktor bildet, wurde beim Sündenfall der Herrschaft Satans übergeben. Seitdem hat dieser im Menschen das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen gewirkt, zum völligen Ruin und äußersten Elend des Menschen. Das ungeheure Opfer Gottes aber in der Gabe Jesu, seines geliebten Sohnes, als Opfer für die Sünde, ermöglicht ihm zu sagen, ohne ein einziges Prinzip seiner Regierung zu verletzen: „Liefere dich mir aus; gib mir deinen Willen; entzieh ihn der Herrschaft Satans und ich werde Besitz von ihm ergreifen. Dann kann ich in dir das Wollen und das Vollbringen nach meinem Wohlgefallen wirken!" 5T 515 (Z5 442,443)

Und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels, die von ihm gefangen sind, für seinen Willen. 2.Tim 2,26 Elb.

Christus kam, um die Seele von den Fesseln der Sünden­knechtschaft zu befreien. „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein." (Joh 8,36 Rev. Elb.) „Das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus" macht uns „frei ... von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Röm 8,2 Rev. Elb.) DA 466 (LJ 461)

Er hat Macht, die von der Sünde gelähmten Seelenkräfte, den verdunkelten Geist, den irregeleiteten Willen zu beleben und wiederherzustellen. Ed 29 (Ez 24)

Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also diene ich nun selbst mit dem Sinn Gottes Gesetz, mit dem Fleisch aber der Sünde Gesetz. Röm 7,25 Rev. Elb.

Aus uns selbst sind wir nicht in der Lage, irgendetwas Gutes zu tun. Was wir aber nicht tun können, wird durch die Macht Gottes in jeder ihm ergebenen, gläubigen Seele bewirkt. Durch den Glauben wurde das Kind der Verheißung gegeben. Durch den Glauben wird geistliches Leben gezeugt und werden wir dazu befähigt, die Werke der Gerechtigkeit zu tun. DA 98 (LJ 80)

Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid. Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden. Röm 6,17.18 Rev. Elb.

Also (gibt es) jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind, die* nicht nach  dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich  freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, (tat) Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde  im Fleisch verurteilte, damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln. Röm 8,1-4 Rev. Elb.

Denn die, welche nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist. Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die  Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden; weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht Untertan, sie kann das auch nicht. Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. Röm 8,5-8 Rev. Elb.

Die Folgen des Essens vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sind in der Erfahrung eines jeden Menschen offenbar. Es gibt in seiner Natur einen Hang zum Bösen, eine Kraft, der er ohne Hilfe nicht widerstehen kann. Ed 29 (Ez 25)

Christi Aufgabe war es, den ursprünglichen Zustand des Menschen wiederherzustellen, ihn durch göttliche Kraft von den Wunden und Verletzungen der Sünde zu heilen. Die Aufgabe des Menschen besteht darin, die Verdienste Christi durch den Glauben zu ergreifen und mit den göttlichen Hilfskräften zusammenzuwirken, ums einen recht­schaffenen Charakter zu bilden, so dass Gott den Sünder retten kann und er dennoch dabei gerecht bleibt und sein gerechtes Gesetz gerechtfertigt. FE 430

Der Mensch war ursprünglich ausgestattet mit edlen Kräften und einem wohl ausgeglichenen Geist. Er war in seinem Wesen voll­kommen und im Einklang mit Gott. Seine Gedanken waren rein, seine Ziele heilig. Aber durch Ungehorsam wurden seine Kräfte pervertiert und Selbstsucht nahm den Platz der Liebe ein. Seine Natur wurde durch Übertretung so geschwächt, dass es unmöglich für ihn war, der Macht des Bösen in seiner eigenen Kraft zu widerstehen. Er wurde von Satan gefangen gesetzt und wäre es auch für immer geblieben, hätte nicht Gott selbst eingegriffen. SC 17 (WZC 9)

Jesus wurde Mensch ... um dem Menschen den ursprünglichen Geist wiederzugeben, den er in Eden verlor ... Ungehorsam ist nicht in Übereinstimmung mit der Natur, die Gott Adam in Eden gab. 7BC 926 (BK 469)

Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus (war) ... [er] erniedrigte ... sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Phil 2,5.8 Rev. Elb.

Dieses Opfer wurde dargebracht, um die ursprüngliche Vollkommenheit des Menschen wiederherzustellen. Ja, noch mehr. Es wurde dargebracht, um ihm eine völlige Umwandlung des Charakters zu schenken und ihn zu mehr als einem Überwinder zu machen.1 SD 242

Wenn ein Mensch sich zu Gott bekehrt, erhält er einen neuen moralischen Geschmack, neue Antriebskraft. Dann liebt er das was Gott liebt. ISM 336 (ABl 354)

Wahre Bekehrung ist eine tiefgreifende Veränderung. Die Aus­richtung des Geistes selbst und die Neigung des Herzens sollte verändert und das Leben in Christus wieder neu werden. 4T 17  (ZI 406)

Auch euch (hat er auferweckt), die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Well, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen. Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen lot waren, mit ... Christus lebendig gemacht. Eph 2,1-5 Rev. Elb.

Welch ein Sieg ist errungen, wenn das fleischliche Leben aufhört und das geistliche Leben beginnt. RH, 02.12.1875

Das fleischliche Herz, das „dem Gesetz Gottes nicht Untertan ist, denn es vermag's auch nicht" (Röm 8,7) wird geistlich gemacht und ruft mit Christus aus: „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen." (Ps 40,9) Es gibt viele, die sagen, dass sie an Christus glauben. Tun sie es wirklich?

Haben sie den geistlichen Sinn, den Sinn Christi, der Lust hat an Gottes Gesetz? ST, 24.11.1887

Ein Christ zu sein bedeutet nicht bloß, den Namen Christi anzunehmen, sondern den Geist Christi zu haben, sich dem Willen Gottes in allem zu ergeben. TMK 174

Ein neues Lebensprinzip soll in alle eingepflanzt werden, die sich dem Heiligen Geist unterwerfen; das verlorene Bild Gottes soll in der Menschheit wiederhergestellt werden. COL 96 (CGI 59,60)

Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Eph 4,22-24

Jene, die den Erlöser aufnehmen, werden Söhne Gottes. Sie sind A seine geistlichen Kinder, neugeboren, erneuert in Gerechtigkeit und ™ wahrer Heiligkeit. Ihr Geist ist verändert. OHC 214

Als Kinder des ersten Adam sind wir Teilhaber der sterbenden Natur Adams. Dem Menschen ist durch das ihm verliehene Leben Christi aber die Gelegenheit gegeben, die verlorene Gabe des Lebens zurückzugewinnen und in seiner ursprünglichen Stellung vor Gott zu stehen, als Teilhaber der göttlichen Natur. ST, 17.06.1897

"Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! Das alles aber von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt hat. 2.Kor 5,17.18 Schlachter

Denn aus Gnaden seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. Eph 2,8-10

In der Neugeburt wird das Herz in Übereinstimmung mit Gott und seinem Gesetz gebracht. Wenn diese gewaltige Umwandlung im Sünder stattgefunden hat, ist er vom Tod zum Leben gelangt, von der Sünde zur Heiligkeit, von der Übertretung und Rebellion zum Gehorsam und zur Treue. Das alte Leben der Entfremdung von Gott hat aufgehört; das neue Leben der Versöhnung, des Glaubens und der Liebe hat begonnen. Dann wird „die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt ... in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Gesetz wandeln." (Rom 8,4 Rev. Elb.) GC 468 (GK 468)

 

Durch * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.