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E.G.White schreibt

 

Die Neugeburt ist heutzutage eine seltene Erfahrung. „Viele, sehr viele, die den Na­men Christi annehmen, sind ungeheiligt und unheilig. Sie sind zwar getauft, doch lebendig begraben worden. Sie sind dem Ich nicht abgestorben und daher nicht zu einem neuen Leben in Christus auferstanden." 6BC 1075; BK 377
 
 
 
Solange  dies auch die Video-Prediger  nicht begreifen, wird ihr Dienst keine Nachhaltigkeit  zeigen, das einzige sind Gefühlsregungen, die erzeugt werden.
 
 
 

 

Bekehrung, nicht nur Taufe

Das Heil erlangen wir nicht dadurch, daß wir nur getauft werden oder unsere Namen in den Gemeindebüchern eingetragen werden oder daß wir die Wahrheit predigen. Es ist vielmehr eine lebendige Verbindung mit Jesus Christus, die eine Erneuerung im Herzen, ebenso wie die Werke Christi im Glauben und in der Arbeit in der Liebe, in Geduld, Sanftmut und in der Hoffnung bewirkt. Jede Seele, die mit Christus verbunden ist, wird für alle in der Umgebung ein lebendiger Missionar. — Brief 55, 1886. {Ev 296.2; Ev.319.1}

Eine Warnung an Evangelisten und Pastoren

Unsere dienenden Brüder machen einen entscheidenden Fehler, indem sie das Werk nicht in der vom Herrn gewiesenen Weise tun. Sie versäumen es, jeden Menschen vollkommen in Christus Jesus darzustellen. Sie haben nicht eine Erfahrung durch persönliche Gemeinschaft mit Gott gewonnen, oder eine wahre Einsicht von dem, was ein christlicher Charakter ist; darum werden viele getauft, die nicht für diese heilige Verordnung bereit sind, sondern die sich eng mit dem Ich und der Welt verbinden. Sie haben Christus nicht gesehen oder ihn durch Glauben angenommen. — The Review and Herald, 4. Februar 1890. {Ev 296.3; Ev.319.2}

Eine Schwäche in unserer Evangelisation

Die Aufnahme von Gliedern, die nicht in ihrem Herzen erneuert worden sind und ihr Leben gebessert haben, ist eine Quelle der Schwäche für die Gemeinde. Diese Tatsache wird oft übersehen. Einige Prediger und Gemeinden sind so begierig, einen Zahlenzuwachs zu erlangen, daß sie nicht treu gegen die unchristlichen Gewohnheiten und Praktiken zeugen. Solche, die die Wahrheit annehmen, werden nicht gelehrt, daß sie in ihrem Verhalten nicht länger weltlich Gesinnte sein können, während sie dem Namen nach Christen sind. Vordem waren sie Satans Untertanen; nun sollen sie Christi Untertanen sein. Das Leben muß davon Zeugnis geben, daß sie ihren Herrn geändert haben. {Ev 297.1; Ev.319.3}

Die allgemeine Ansicht begünstigt ein Bekenntnis des Christentums. Es wird wenig Selbstverleugnung oder Selbstaufopferung gefordert, um eine Form der Gottseligkeit anzunehmen und den Namen in das Gemeindebuch eingetragen zu bekommen. Darum schließen sich viele der Gemeinde an, ohne sich zuerst mit Christus zu verbinden. Dies ist Satans Sieg. Solche Bekehrten sind seine wirkungsvollsten Werkzeuge. Sie dienen für andere Seelen als Lockvögel. Sie sind falsche Lichter, die die Unachtsamen ins Verderben bringen. Es ist vergeblich, daß Menschen den christlichen Weg breit und angenehm zu machen suchen. Gott hat den rauhen, schmalen Weg nicht geebnet oder verbreitert. Wenn wir das Leben erlangen wollen, müssen wir demselben Pfad folgen, den Jesus und seine Jünger gingen, — den Pfad der Demütigung, der Selbstverleugnung und des Opfers. — Testimonies for the Church V, 172 (1882). {Ev 297.2; Ev.319.4}

Unser Ziel — wahrhaft bekehrte Menschen

Prediger, die in den kleineren und größeren Städten arbeiten und dort die Wahrheit verkündigen, sollten nicht zufrieden sein oder ihre Arbeit für erfüllt ansehen, bis solche, die die Theorie der Wahrheit angenommen haben, auch die Wirkung ihrer heiligenden Kraft erfahren und wahrhaft zu Gott bekehrt sind. Es würde Gott mehr gefallen, wenn sechs wahrhaft Bekehrte das Ergebnis ihrer Arbeit sind, als wenn sechzig ein formales Bekenntnis ablegen und doch nicht gründlich bekehrt sind. Diese Prediger sollten dem Darbieten von Predigten weniger Zeit widmen. Einen Teil ihrer Kraft sollten sie für Besuche bei Interessierten und das Gebet mit Freunden der Wahrheit weihen, um ihnen eine göttliche Unterweisung zu geben mit dem Ziel, daß sie „jeden Menschen vollkommen in Christus Jesus darstellen“. {Ev 297.3; Ev.320.1}

Die Liebe Gottes muß im Herzen des Lehrers der Wahrheit lebendig sein. Sein eigenes Herz muß mit jener tiefen und glühenden Liebe erfüllt sein, die Christus besaß; dann wird sie zu anderen überfließen. Prediger sollten lehren, daß alle, die die Wahrheit annehmen, Frucht zur Ehre Gottes bringen sollten. Sie sollten lehren, daß Selbstaufopferung täglich geübt werden muß; daß viele Dinge, die bisher gepflegt worden sind, aufgegeben werden müssen und daß viele Pflichten, auch wenn sie unangenehm erscheinen, verrichtet werden müssen. Geschäftliche Interessen, gesellschaftliche Neigungen, Bequemlichkeit, Ehre, Ansehen, kurz alles, muß den höheren und überragenden Ansprüchen Christi unterworfen werden. — Testimonies for the Church IV, 317 (1879). {Ev 298.1; Ev.320.2} 

 

Das Problem ist nur, es fehlen bekehrte Pastoren. Deshalb geht die Gemeinde dem Bach runter.